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Kurzgeschichte: Die Abenteuer des blinden Zwerges Angscht – 3. Teil

vorheriger Anteil

Als einziger Eingang für den diesjährigen Wettbewerb handelt es sich automatisch um den Sieger, eine Abstimmung entfällt.


Angscht tastet seine Hüften ab, und erinnert sich, dass seine Trennaxt irgendwo auf dem Schlachtfeld liegt. Er wendet sich nur kurz dem Leichnam des grossen kopflosen Schwarzorks zu, schnappt sich seine sehr unhandliche Schlachtaxt, dreht sich dreimal um sich herum, schwingt die Schlachtaxt mit grossem Umfang und schleudert sie auf den Magus zu. (mehr …)

Kurzgeschichte: Die Abenteuer des blinden Zwerges Angscht – 2. Teil

Dies ist der zweite Teil der Geschichte um den Slayer Angscht. Den ersten Teil gibt es hier zum nachlesen.

Angscht zieht los, um die Chaosbrut zu finden, obwohl dies nicht sein Kampf ist. Er hätte keine Verpflichtung gegenüber den Menschlingen.

Er sieht nur die Chance, in einer glorreichen Schlacht seinen Eid zu beenden, wenn er bis aufs äusserste Kämpft, und dabei sterben sollte. (mehr …)

Kurzgeschichten: Die Abstimmung

Auch wenn dieses Mal leider nur drei Beiträge das Event bereicherten, würde ich dennoch gerne wissen, welcher der drei Euch am Besten gefallen hat.

Immerhin verdienen alle Lob für eine gute Arbeit, und das Wissen, wie gut ihre Geschichten auch anderen gefielen.

Welche der Kurzgeschichten hat dir am besten gefallen?

  • Die Abenteuer des blinden Zwerges Angscht (39%, 13 Stimmen)
  • Hornrufe (30%, 10 Stimmen)
  • Ruhm und Ehre (30%, 10 Stimmen)

Stimmen gesamt: 33

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Kurzgeschichte: Hornrufe

Das kleine aber kräftige Herz schlug so heftig wie es nur konnte. Schweißtropfen kullerten wie aus dem nichts unter dem Gesichtsschutz hervor, bahnten sich ihren Weg über den doppelt gekreuzten braunen Bart des Zwerges und befeuchteten diesen immer mehr. Ein Schritt, ein Atemzug und das ging nun schon seit Stunden so!
Tief unter dem Weltrandgebirge, in den abgeschieden, dunklen, halbvergessenen Tunneln Karak Zhufbar hatte der Eisenbrecher heute morgen noch ein gutes Bier und ein Stück Steinbrot zum Frühstück zu sich genommen. Kurz darauf war er seinen kurzen Kriegshammer umschlungen in der einen, seine glühende Drachenkopfpfeife in der anderen Hand durch die Gänge marschiert. Unterwegs war er auf einen Seitentunnel gestoßen, der nicht von Zwergenhand geschaffen worden war. Zu grob war der Stein bearbeitet gewesen, der Tunnel war geschlängelt und schien ungewollt hier geendet zu haben. Er konnte unmöglich von den geschickten Händen seines Volkes geschaffen worden sein. Auch wies er keine Spuren auf, das ein Zwerg vor ihm diesen betreten hatte. Wenn das der Fall gewesen wäre, hätte man ihn sicher auch zum Einsturz gebracht. Den hatten sie mit Tunneln zu verfahren, die von den Kreaturen der tiefe gegraben worden waren.
So hatte er seine Pfeife ausgeklopft, sein Rundschild vom Rücken geschnallt und war Vorsichtig in das unbekannte getreten. Ungewöhnliche Dinge wie diese, waren es warum er in diese tiefen geschickt worden war. Die Festungen der Zwerge waren an der Oberfläche zwar mehr als ausreichend geschützt, aber in den tief unter ihren dicken Mauern, konnten Feinde in ihre Tunnel gelangen. Kreaturen der Unterwelt, so bestialisch wie die Oberflächenbewohner es sich kaum vorstellen konnten, lauerten in der Tiefe weit unter ihnen und die Zwerge hatten zu sorgen, das sie dort auch blieben!

Und da war er nun. Zurück in dem Tunnel der Zwerge, so schnell Unterwegs, wie ihn seine Beine tragen konnten. Kurz schweifte er in Gedanken ab, zu dem Tunnel den er gerade noch untersucht hatte. Weit hatte er sich hin gezogen, viele schmale Gänge führten von ihm fort und am Ende dieses Durcheinander von Gängen, war er auf eine kleine Höhle gestoßen, die voll mit Goblins und ihren Squigs gewesen waren. Und genau diese hatten ihn entdeckt, als er hoch über ihn auf sie gestarrt hatte!
Ein kräftiger Stoß von hinten brachte ihn wieder zurück in die Gegenwart. Fast wäre er, verträumt wie er war, gestürzt und das wäre womöglich sein Ende gewesen. Die Kreatur die hinter ihm rannte, hätte einfach einen Sprung auf ihm gemacht und wäre erst wieder von ihm gestiegen, wenn die Speere der Goblins aus seinem leblosen Körper gezogen worden wären.
Aber so weit würde er es nicht kommen lassen! Durfte er einfach nur nicht auf allen vieren landen. Wenn er Acht gab, würde der Squig ihm nicht sonderlich Gefährlich werden. Auch wenn er immer wieder von hinten nach ihm schnappte. Er konnte den Eisenbrecher nicht zwischen die Zähne bekommen, sondern stieß ihn stets nur ein Stück weiter vor. Sein auf den Rücken geschnalltes Rundschild, welches fast so hoch wie breit war wie der Zwerg, ließ gar nicht erst zu, das die springende Kreatur etwas von ihn zwischen die Kiefern bekam!
So bahnte er sich ein Weg durch die Tunnel. Immer wieder blies er in sein Horn, um die anderen vor der Horde Goblins und ihren Squigs zu warnen. Aber er bekam keine Antwort. Es war auch bereits Tage her, als er das letzte mal einen Zwerg in diesen tiefen durch das Gestein gehört hatte. Aber irgendwann musste er eine Antwort erhalten und dann konnte er, aus der Puste wie er war, sich den Goblins entgegen stellen und ihre Schädel zerschmettern! Aber zuerst mussten die anderen über die kommende Gefahr informiert werden, damit sie sich sammeln konnten, um gegen die Grünhäute vor zu gehen. Auch wenn der Feind nicht in großer Zahl unter ihrer Festung erschienen war, konnten sie doch für einigen Ärger hier unten sorgen.
Wieder setzte er sein Horn zum blasen an, aber ein Stoß von hinten ließ ihn taumeln und presste ihm die gesammelte Luft für sein Signal aus den Lungen. Aber dennoch hob er erneut sein Horn an die Lippen und blies hinein, keine Antwort. Aber trotzdem zufrieden, erblickte er vor sich, wie der Gang schmaler wurde.
Er verringerte sein Tempo, als der Gang vor ihm unmittelbar schmaler wurde. Er musste genau den richtigen Moment abpassen! Noch etwas langsamer… und… Aus noch voller Geschwindigkeit schnappte der Squig nach ihm. Genau darauf hatte er gewartet! Die Wucht des Stoßes lies ihn kurz taumeln. Aber er verlor nicht den Halt unter seinen Füßen. So zog er in den immer enger werdenden Gang sein Schild vom Rücken, bot seinen Gegner damit für einen Augenblick zwar eine Lücke in seiner Deckung, hielt das Rundschild längst vor sich, drehte seinen Körper leicht zur Seite und beschleunigte wieder seinen Tempo, als er durch den Engen Teil des Gangs rannte, sein Schild noch immer längst vor sich haltend.
Der Squig aber stoppte abrupt und die Luft wurde aus seinen Lungen gepresst, als er in voller Geschwindigkeit in den dünner gewordenen Gang gesprungen war und stecken blieb. Das sich um ihn klammernde Gestein ließ nicht zu das er sich auch nur eine Fuß weiter von der Stelle bewegen konnte. Und er kreischte vor Schmerz und Wut auf, als seine hinter ihm her rennenden Goblin Herren von hinten ihn noch ein gutes Stück vorwärts schoben, als sie einfach in ihm hinein gerannt waren. Das Gestein an den Seiten färbte sich rot, als es sich durch die harte Haut des Squigs geschnitten hatte.
Vorsichtig drehte sich der Eisenbrecher um und dankte den Ahnengöttern für diesen Anblick. Er nahm etwas Tempo raus, um wieder an Luft zu kommen und rannte weiter durch den Tunnel.
Der schmale Gang war nur wenige hundert Meter lang und so befestigte er anschließend sein Schild wieder auf dem Rücken.
Sein Atem beruhigte sich langsam wieder, als er an eine Weggablung kam. Vorsichtig starte er in die Dunkelheit links und rechts, nichts zu sehen. Er machte ein vorsichtig ein Schritt vor und schon schepperte es heftig in seinen Helm! Sein Kopf wurde nach links gerissen und er schmeckte Blut. Fluchend blickte er in den Gang rechts von ihm, wo ein Goblin kreischend zu Boden ging, als ein Squig über ihn Sprang, den Zwerg entgegen.
Glück hält eben nicht ewig und er rannte fluchend los in die Dunkelheit des linken Ganges. Auf den ersten Metern taumelt er noch leicht benommen, aber Fing sich schnell wieder. Als er den Goblinspeer vor sich erblickte, welcher ihn am Helm getroffen hatte, kickte er ihn zur Seite und machte sich auf den ersten Stoß des Squigs hinter sich gefasst, dessen fauligen Mundgeruch bereits in seine Nase stieg. Unterwegs blies er wieder ins Horn, keine Antwort.

Alles war verschwommen als der Zwerg die Augen einen Spalt weit öffnete. Er stöhnte vor Schmerz, als etwas Schweres auf seinen Bauch drückte. Wo war er? Was war geschehen? Er versuchte sich auf zu setzen, seine Arme auf den Boden zu stützen um sich zu erheben. Er konnte nicht sagen ob sie taten was er von ihnen verlangte, er spürte sie nicht. Wieder dieses Drücken auf der Brust, er stöhnte vor Schmerz.
Er konnte nichts klar erkennen, aber erkannte, das etwas um ihn herum lief und auf ihm herab schaute. Es zog an ihm. Sein ganzer Körper wurde angehoben. Er spürte dass man an seiner Rüstung zerrte und er wieder auf den Boden fallen gelassen wurde. Er stöhnte vor Pein. Etwas rundes, ein Gesicht dachte er sich, mit gelblichen Augen, starrte auf ihn herab. Es zog an seinen Helm, aber dieser rührte sich nicht.
Er spürte wie die Hände der Kreatur auf den Stahl vor seinem Gesicht griffen, er sah zwei grüne Punkte auf sich zukommen. Er schrie vor Schmerz laut auf.

Wo war er? Es schien Endlos Dunkel zu sein. Kaum etwas spürte er. Warum? Langsam kamen einige Erinnerungsfetzen in ihm hoch. Etwas grünes, gelbe Augen und unendlicher Schmerz. Sie mussten ihn doch noch geschnappt haben! Er hoffte dass er wenigstens einige von ihnen erledigt hatte! Aber was war mit seiner Warnungen? Hatte man ihn gehört?
Der Geruch von Rauch stieg in seine Nase. Was war das? Er fing an etwas zu spüren, entsetzlicher Schmerz. Er verzog das Gesicht und schloss die Augen, sehen konnte er sowieso nichts.
In der Ferne hörte er ein Horn. Man musste ihn gehört haben! Zufrieden kam sein Körper zu ruh. Nun konnte er vor Gazul treten.

Kurzgeschichte: Ruhm und Ehre

Wir befinden uns am Nachtfeuerpass, Stätte der berühmten Brauerei Bugmans und strategisch wichtiger Verbindungsweg zwischen Weltrandgebirge und dem Imperium. Zwerge und Menschen haben sich verbündet, um ein gewaltiges Heer von Günhäuten zurückzuschlagen, dass raubend und brandschatzend in die alte Welt hereinbrechen wollte. Schwer bedrängt haben sich die Streitkräfte der Allianz in die Festung Gnol Baraz zurückgezogen und mühten sich in starker Unterzahl, die Angreifer mit heissem Öl und einem Pfeilhagel in Schach zu halten.
Wenden wir uns einen Augenblick von dem Knirschen der Belagerungsmaschinen, den einschüchternden Kriegsschreien der Grünhäute und dem Wehklagen der verwundetenen Verteidiger ab – hin zu einem spärlich bewaldeten Arreal des Passes, in dem noch etwas Ruhe herrschte und die Vöglein noch zwitscherten… (mehr …)

 

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