Kurzgeschichte: Brüder - Fankunst und Rollenspiel - Forum

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Kurzgeschichte: Brüder
12. Dezember 2010
10:16
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Erecronn
Österreich
Git Gargboss
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Forumsbeiträge: 197
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16. September 2010
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BRÜDER

„Äh…Meister??“ Der kleine rotgewandete Botensnotling trat unsicher und nervös von einem Bein auf das andere, als er versuchte sich bei Erecronn Karandir aufmerksam zu machen. Genervt unterbrach  der Druchii die Fütterung seines Nauglirs und wandte sich dem kleinen grünen Häufchen Elend zu.

„Was ist, Shizza, verdammt noch mal? Thorne hat Hunger, und wenn du nicht als Futter für die Echse enden willst, dann verschwinde!“ zischte der Jünger des Khaine.

„A-…aa-…aber Meister, B….Br…Brief…hier.“, stammelte der Snotling. Zornig stapfte Erecronn zu seinem zitternden Lakaien und riss ihm den Brief aus den kleinen Händen, um ihm noch in derselben Bewegung eine Ohrfeige zu verpassen, die die kleine Grünhaut von den Beinen fegte. 

Das Geheule und Gejammer von Shizza ignorierend öffnete Erecronn den Brief und begann zu lesen:

Werter Hochgeborener Karandir,

wie Ihr Euch gewiss entsinnen könnt, steht Ihr bei mir noch in einer nicht gerade unerheblichen Schuld, da ich Euch vor einigen Jahren aus der misslichen Lage mit Eurem Bruder geholfen habe. Durch sein höchst unerwartetes Ableben seid Ihr nun in eine mir nützliche Stellung geraten, welche es euch in weiterer Folge ermöglicht diese Schuld (vorerst) zu begleichen.

Genaueres kann ich in einem Brief aus Sicherheitsgründen nicht erläutern, aber ich versichere Euch, ihr solltet meinem „Bitten“ unbedingt folge leisten. Denn so schnell Ihr auch aufgestiegen seid, so schnell könnt Ihr wieder fallen. Ihr kennt ja meine Beziehungen.

Trefft mich in drei Tagen in Caledor am Kriegslager. Dort erhaltet Ihr dann weitere Order.

Möge Khaine Euch schützen (zu mindest so lange, wie Ihr meiner Sache dient).

Auf bald,

Jordran Vendrom

Zornig zeriss Erecronn das Pergament in seinen Händen. „Was bildet sich dieser schleimige Druchii nur ein! Nun gut, mir bleibt wohl keine Wahl, ich werde ihn töten müssen! Shizza, hol’ meine Sachen, und zwar schon gestern!!!! Wir gehen nach Caledor!“

Der Jünger drehte sich um und begann sein Nauglir zu satteln. Keine zehn Minuten darauf, machte er sich auf den Weg.

Immer noch verärgert über den dreisten Brief von Jordran stieg Erecronn von Thorn, als ihm ein keuchender Goblin entgegengelaufen kam. „Gikta, warum habt Ihr es so eilig? Habt Ihr Euch wieder einmal Ärger eingehandelt?“„Schlaua Gikta kriegt kein’ Ärga, schlaua Gikta viel zu schnell!“ entgegnete der Squigtreiba beleidigt. Erecronn hob eine Augenbraue und schaute sich übertrieben um. „Wo habt Ihr Rozzgit gelassen, hattet Ihr nicht vor mit ihm ein paar meiner verweichlichten Vettern zu verhauen?“„Da Spalta kloppt noch auf da Feuamensch rum…Mongdingz irgendwaz! Muss da Heila hol’n geh’n!“„Das sieht Euch Goblin wieder ähnlich: kaum gibt es Ärger, lasst ihr alles liegen und stehen und nehmt die Beine in die Hand.“„He, waz soll daz, du bist’n Spargel, du darfst so nicht von da schlaue Gobbo red’n, klar??“ entgegnete Gikta verärgert „Schon gut, schon gut, wie es aussieht, habe ich noch ein wenig Zeit, wo steckt Rozzgit? Ich helfe Euch!“ fragte der Jünger amüsiert. „Den Hügel da runta, dort spaltet da Spalta rum!“

Nach ein paar hundert Fuß hatten Erecronn und Gikta den Ork erreicht. Er sah zwar aus, als wäre er geradewegs durch einen Lavastrom gewatet, beachtete aber seine Verletzungen nicht, sondern kramte in den Taschen des tot vor ihm liegenden Feuerzauberers herum. Erecronn konzentrierte sich und ließ die Macht Khaines durch seinen Kelch auf den zerschundenen Rozzgit wirken. Die schwarzen Stellen der Haut des Spaltas färbten sich wieder in das typische Grün, und kurz darauf war von den Brandspuren nichts mehr zu sehen.

„He…Erecronnspargel, warum machst du daz!? Jetzt wird keina von da Waaagh glauben, daz Rozzgit da Mongdinz umgemoscht hat, mach da Kokeldingenz auf da Orkhaut wida zurück!“„Aber Gikta meinte Ihr bräuchtet Hilfe“ entgegnete Erecronn verwirrt. Rozzgit schnaubte verächtlich. Gikta zuckte nur beiläufig mit den Schulten und gesellte sich zu dem Spalta um ihm beim Plündern der Leiche zu helfen. „Euch Grünhäute soll mal einer verstehen! Ich muss wieder zurück! Viel Glück noch!“ Der Ork und der Goblin waren vollauf damit beschäftigt sich um die Beutestücke zu kümmern, weshalb sie Erecronn keines weiteren Blickes würdigten. Kopfschüttelnd kehrte Erecronn zum Kriegslager zurück.

Das kleine Intermezzo mit den beiden Grünhäuten hatte dem Druchii eine gelegene Ablenkung gewährt, was sein Gemüt etwas beruhigt hatte. Jedoch kehrte sein Ärger über die Nachricht, welche er vor drei Tagen erhalten hatte, schnell wieder zurück, als er wartend an einem Baum stand, und weit und breit nichts von Jordran zu sehen war. Aus Zorn über den überheblichen Auftragsmörder ohrfeigte er, wie so oft, seinen Botensnotling. Shizza verzog sich daraufhin plärrend in den Schatten eines Zeltes.

Nach einer weiteren Stunde Nichtstun, begab sich Erecronn zu einer verlassenen, schattigen Stelle im Kriegslager, um seine übervolle Blase zu entleeren. Er legte seinen Waffengurt samt Schwert und Kelch zu einem nahe stehenden Baum, und begann seine Rüstung zu öffnen, als er plötzlich eine Klinge an der Kehle spürte.

„Grüße Bruder! Lange nicht mehr gesehen, nicht?“ flüsterte eine wohlbekannte Stimme in Erecronns Ohr. „ANACRONN!“ krächzte der Jünger, „aber ich dachte du wärst tot….“„Naja, wie jeder Druchii ist auch Jordran bestechlich! Du warst so durchschaubar, kleiner Bruder!  Ich hatte ja eigentlich schon früher mit einem Attentat gerechnet, jedoch warst du immer schon ein wenig langsam, nicht wahr? Nun, ich musste meinen Tod inszeniert, da ich einige Pläne hatte, von denen Vater nichts wissen sollte! Da kam mir dein Versuch, mich zu umzubringen gerade recht! Jetzt bin ich allerdings zurück, und damit du beim nächsten Mal nicht vielleicht doch Erfolg hast…“

Erecronn wollte noch etwas entgegnen, als er plötzlich einen scharfen Schmerz in seinem Nacken verspürte. Er merkte noch, wie ihm warmes Blut den Rücken hinunterlief. Hastig fuhr er mit seiner Hand zu seiner Hüfte, nur um festzustellen, dass sein heilender Kelch außer Reichweite lag. Mit schwindender Kraft blickte er sich um und suchte nach seinem Mörder…seinem Bruder. Der Blick des sterbenden Jüngers verschwamm und wurde gänzlich schwarz. Dies war es nun gewesen, ermordet von einem Toten. „Ich hätte ihn selbst erledigen sollen, “ waren die letzten Gedanken von Erecronn.

Schweißgebadet fuhr Erecronn hoch. Er lag in seinem Zimmer in der Unvermeidlichen Stadt. „Alles nur ein Traum!! Khaine sei Dank!!“ keuchte der Jünger. Mit zittrigen Fingern fuhr er sich in seinen Nacken um sich zu Kratzen. Seine Hand verharrte, als er die Narbe spürte….

12. Dezember 2010
14:11
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hugo_hirsch
Git
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Forumsbeiträge: 83
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24. September 2010
sp_UserOfflineSmall Offline

gefällt mir deine geschichte, vor allem das andere mitspieler darin vorkommen.

ach gerettet wurdest du natürlich von waaaghugo der als er dich gefunden hat
schnell wie der wind gelaufen ist um den jünger erdknuffel zu holen. ' class='wp-smiley' />
gruss hugo

http://sigs.onlinewelten.com/war/sigs/770989_40378.jpg

http://sigs.onlinewelten.com/kotor/sigs/770989_40381.jpg

12. Dezember 2010
15:46
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Erecronn
Österreich
Git Gargboss
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Forumsbeiträge: 197
Mitglied seit:
16. September 2010
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich wollte eigentlich noch mehr Spieler einbauen, aber dann merkte ich, dass die Geschichte zu lange wird, jetzt musste ich kürzen ' class='wp-smiley' />

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